Zwei intensive, arbeitsreiche und tolle Wochenenden liegen hinter uns. Zunächst waren wir mit einem Info-Stand auf dem Straubenhardter Frühlingsfest präsent. Initiiert hatten dies Rita und Georg, die mit einem Stand des Unimog-Museums vor Ort waren und uns bereits bei der Veranstaltung beim Alpenverein in Bühl sehr geholfen hatten. Durch die tatkräftige Unterstützung von Reinhardt, Hans-Georg und Peter kamen wir den ganzen Tag über mit Leuten ins Gespräch, informierten über unseren Verein, die anstehenden Veranstaltungen und die aktuellen Ereignisse in Nepal. Danke nochmal an das Autohaus Ochner.

Letztes Wochenende waren wir zu dritt in Köln beim 30. Nepaltag der Deutsch-Nepalesischen Gesellschaft. Dort trafen wir auch eine Lehrerin aus dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Dortmund, das unser Kinderheim mit unterstützt, und lernten uns persönlich kennen. Die Tagung beschäftigte sich mit den Themen Wirtschaft und Tourismus in Nepal. Unter anderem waren der Honorargeneralkonsul von Nepal, der nepalesische Botschafter in Berlin und der ehemalige deutschen Botschafter in Kathmandu anwesend.

Am Vormittag stand das Thema Wirtschaft und Entwicklung im Mittelpunkt. Es gab sehr interessante Vorträge über die Infrastruktur und das sich in eine Demokratie verwandelnde Nepal mit seinen Startproblemen. Es wurde aufgezeigt, wie immer noch die traditionellen Strukturen vorherrschen (Korruptionsproblem, Bildungsnotstand, Rolle der Frauen, …), wie vor allem Indien und China versuchen, Einfluss auf das kleine Land zu gewinnen und wie Nepal mit seiner Naturschönheit in Zukunft umgehen muss, um seine Ressourcen zu schonen und trotzdem vor allem durch den Tourismus zu mehr Wohlstand zu kommen kann. Der Nachmittag war ganz dem Tourismus gewidmet. Zwei sehr interessante Möglichkeiten etwas anders zu reisen wurden vorgestellt. Zum einen „Soziales Engagement und Tourismus“ – hier reisen Menschen zu Zielen, in denen Sozialprojekte aufgebaut wurden und lernen dabei Land und Leute kennen. Zum anderen zeigte ein alternativer Reiseveranstalter „Nepal-fühlen“, wie man abseits der bekannten Gebiete noch sehr ursprünglich und nachhaltig reisen kann. Auch wir waren mit einem kurzen Beitrag und dem Trailer des Manaslufilms ein Programmpunkt. Sehr beeindruckt hat uns eine Gesamtschule, die seit dem Erdbeben eine Nepal-AG haben, in denen Schülerinnen und Schüler aktiv sind und mit Basaren und anderen Aktionen Geld für die Unterstützung eines Heims für behinderte Menschen sammeln. Diese Schüler waren vor 2 Wochen in Nepal und haben dort das Behindertenheim renoviert.  Sie zeigten uns in beeindruckenden Bildern und persönlichen Statements, wie schon sehr junge Menschen sich für andere engagieren.

In den Pausen kamen wir untereinander ins Gespräch, es wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt. Am Sonntag hatten wir die Gelegenheit nach der Mitgliederversammlung noch den ganzen Film zu zeigen. Wir bekamen ausgesprochen positive Rückmeldungen für unser Werk.  In diesem Rahmen knüpften wir wieder neue Kontakte, die uns in Zukunft sicher helfen werden, unser Projekt voran zu bringen.

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